11. Spieltag (19/20)

TSV 1894 Unterlind ( 1 – 0 ) SG Goßmannsrod

Das erste Spiel nach Winterzeit betritt der Südstadtclub gegen die Reserve der SG Goßmannsrod. Beide Mannschaften hatten sich pünktlich eingefunden, nur der Schiedsrichter war noch nach Sommerzeit unterwegs, so dass das Spiel mit viertelstündlicher Verspätung angepfiffen wurde. Die wenigen Zuschauer bekamen von beiden Vertretungen nur Magerkost serviert. Ballverlust reihte sich an Ballverlust und die wenigen Kombinationen endeten meist in einem ungenauen Abspiel. Was dennoch durchkam, wurde Beute der beiden sicheren Torhüter. Erst mit der Zeit konnten die Unterlinder ihrer Verunsicherung ein wenig abstreifen und kamen zu ersten vielversprechenden Gelegenheiten.  Ein kluger Pass von Koppel brachte Kaiser in Position, der seinen Gegner gekonnt ins Leere laufen ließ. Sein Abschluss mit der linken Pike landete unhaltbar im Eck (32´). Manche Anwesende schwören, gehört zu haben, wie das Geschoss die Schallmauer durchbrochen hat… Mit der knappen Führung wurden die Seiten gewechselt.

In der 2. Hälfte bot sich den Zuschauern ein fast unverändertes Bild. Beide Mannschaften agierten auf Augenhöhe, wobei die Heimelf mehr Chancen verbuchen konnte. Doch wie so oft in den vergangenen Spielen wollte kein weiterer Treffer gelingen. So mussten die Unterlinder alles Kräfte aufbieten um besonders in der Schlussphase die wertvolle Führung über die Zeit zu retten. Schiri Nothdurft hatte mit der sehr fairen Partie keinerlei Probleme.

Aufstellung Unterlind: Kutschbach, Badura, Koppel, Benndorf, Hermann, Saatzen, Dorst, Peterhänsel, Zitzmann, Kögler (Stengl), Kaiser (Heym)