6. Spieltag (19/20)

VfR Jagdshof 1931 e.V. ( 3 – 3 ) TSV 1894 Unterlind

Der Südstadtclub musste zum Auswärtsspiel beim VfR Jagdshof antreten. Die Heimelf war im Gegensatz zu den Unterlindern gut aus den Startlöchern gekommen und feierte zuletzt 3 Siege am Stück. Das Spiel hatte noch nicht richtig begonnen, da durften die Gäste nach einem Eckball überraschend jubeln. Krautwurst hatte den Ball über mehrere Umwege auf den Schlappen bekommen und das Spielgerät fand aus schwierigen Winkel den Weg ins Tor (5´).  Die frühe Führung sorgte (wie so oft) nicht für Sicherheit in der Aktionen der Gäste. Viel zu passiv und ungenau wurde agiert. So konnten die Gastgeber nach einem Eckball ausgleichen. Niemand wusste so recht wen er decken soll und es herrschte Chaos im Gästestrafraum. Engelhard bedankte sich und traf zum Ausgleich (14´). Die Gastgeber stellten die Unterlinder immer wieder vor Problem. Insbesondere Wittmann war kaum zu stellen. Nach einem Missverständnis tanzte er die gesamte Hintermannschaft aus und verwandelte überlegt ins Eck (25`). Die Gäste hatten einige Zeit an dem erneuten Rückstand zu knabbern, schließlich fasste sich Kessel ein Herz und zog aus der Entfernung ab. Beim von der Latte zurückprallenden Ball schaltete Obländer am schnellsten und glich gekonnt aus (37`). Mit dem Remis wurden die Seiten gewechselt.

Auch in der 2. Hälfte ging der Schlagabtausch munter weiter. Nach einem Abschlag verschätzte sich die Unterlinder Hintermannschaft gewaltig. Reißenweber konnte alleine auf das Tor zulaufen und verwandelte gegen Kutschbach (51`). Doch auch der abermalige Rückstand ließ die Gäste nicht aufgeben. Insbesondere Saatzen war nun überall zu finden, vorne um Angriffe einzuleiten und hinten um Löcher zu stopfen. Nach Foulspiel bekamen die Gäste einen Freistoß zugesprochen. Nachdem der Schuss von Badura geblockt wurde, war Aribert Heym mit einem Hammer aus 25m erfolgreich (71`).  Der Ausgleich erfreute einen Unterlinder so sehr, dass er wenige Minuten später mit Rot zum Duschen geschickt wurde. Die Schlussphase war voller Hektik und von vielen Unterbrechungen geprägt. Beide Vertretungen spielten auf Sieg. Wittmann mit Rabona-Trick auf der einen und Saatzen per Kopf auf der anderen Seite hatte die besten Gelegenheiten.

Aufstellung Unterlind: Kutschbach, Badura, Zitzmann, Hermann, Maaser (Jahn), Koppel (Heym), Saatzen, Krautwurst, Kessel, Kaiser (Kögler), Obländer