22. Spieltag (18/19)

SV Rennsteig Ernstthal ( 3 – 4 ) TSV 1894 Unterlind

Zum letzten Spiel der Saison reiste der Südstadtclub auf den Rennsteig zum gleichnamigen SV in Ernstthal. Tabellentechnisch ging es für beide Vertretungen um nicht mehr viel. Während Ernstthal sich im Niemandsland befand, durfte sich Unterlind als erster Verfolger der Spitzentrios bezeichnen. Auf der Bank der Gäste herrschte nicht gerade Gedränge, denn außer dem Trainer nahm niemand darauf Platz. Die Begegnung begann aus Sicht der Unterlinder denkbar ungünstig. Der erste lange Ball erreicht Mückel, der zieht aus 20m einfach mal ab, der holprige Untergrund überrascht Kutschbach und es steht 1:0 (1`). Der frühe Rückstand weckte die Gäste nicht auf. Ständig waren sie einen Schritt zu spät und von Zusammenspiel konnte keine Rede sein. So war auch der 2. Treffer der Gastgeber keine Überraschung. Mückel mal wieder alleine auf weiter Flur, der ungestörte Pass in die Mitte zu Schüchner, der einen Schritt als sein Bewacher ist und trifft (25`). Das erste Lebenszeichen der Gäste sendete Peterhänsel, der nach einem abgefälschten Dorst-Freistoß am schnellsten reagierte und volley verwandelte (28`). Doch noch immer war das Spiel der Gäste schläfrig und unansehnlich. Nachdem zuvor Kutschbach mehrfach einen höheren Rückstand verhindert hatte, war es kurz vor der Pause soweit. Plötzlich steht Mückel allein vor dem Tor und trifft souverän ins Eck (44´).

Die 2. Hälfte begann recht ereignislos, da die Gäste umstellten und Mückel dadurch besser in den Griff bekamen. Nach vorne fehlten den Südstädtern die Ideen und so plätscherte die Partie vor sich hin. Als sich auch noch Frank verletzte und nicht weiterspielen konnte, mussten die Gäste die letzte halbe Stunde in Unterzahl bestreiten. Das störte Peterhänsel wenig, als er aus dem Halbfeld abzog und mit Unterstützung des Innenpfostens den Anschlusstreffer erzielte (62`). Das Tor weckte auf einmal die Lebensgeister der Unterlinder. Trotz Unterzahl wurde die Angriffe nun zielstrebiger und gefährlicher. Nach Pass von Koppel zog  – na wer wohl ? – Peterhänsel auf und davon und traf aus spitzem Winkel (71`). Die Gäste wollten nun mehr und hielten den Druck aufrecht. Dorst belohnte die Seinen für die starke 2. Hälfte und köpfte am langen Posten unhaltbar unter die Latte (85`).

 

Aufstellung Unterlind: Kutschbach, Zitzmann, Wagner, Maaser, Ulbrich, Koppel, Saatzen, Dorst, Peterhänsel, Benndorf, Frank